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Abfrage Selbstverbrauch / Drittverbrauch

Neuigkeiten:

  • Am 30. Juli 2021 haben die vier Übertragungsnetzbetreiber ihr gemeinsames Grundverständnis zum Thema Messen und Schätzen zusammengefasst. Die Informationen und das Dokument finden Sie unter folgendem Link: Messen und Schätzen
  • Am 17. Dezember 2020 hat der Bundestag die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetz („EEG21“) verabschiedet.
    Mit dieser Gesetzesnovellierung wurde auch entschieden, dass die Übergangsfrist zum Messen und Schätzen (§ 104 Abs. 10 EEG) zum 31.12.2021 endet.

    Das heißt, es muss ab dem Begünstigungsjahr 2021 eine Erklärung zum Mess- und Eichgesetz (z.B. durch ein Messkonzept oder die Darlegung der Schätzbefugnisse gemäß § 62b EEG) eingereicht werden, sofern Sie Ihren Drittverbrauch weiter schätzen. Bitte achten Sie darauf, dass fortan eine technische Unmöglichkeit oder wirtschaftliche Unzumutbarkeit nachgewiesen werden muss, um weiterhin schätzen zu dürfen.

  • Am 8. Oktober 2020 hat die Bundesnetzagentur den Leitfaden Messen und Schätzen bei EEG-Umlagepflichten in der finalen Version veröffentlicht. Das Dokument finden Sie auf der Seite der Bundesnetzagentur.

Hintergrund:

Letztverbraucher, mit einem Jahresverbrauch über 1.000.000 kWh, müssen dem zuständigen Netzbetreiber bis zum 31. März eines Jahres den im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr aus dem Netz bezogenen und selbst verbrauchten Strom melden.

Wichtig: Im Falle der Verletzung der Mitteilungspflicht erfolgt gesetzlich eine Einstufung in die Letztverbrauchergruppe A, d. h. es fallen die Netzumlagen in voller Höhe an.

Meldung für das Kalenderjahr 2021

- Sollten Sie weiterhin geschätzte Strommengen angeben, informieren Sie uns bitte über das u.a. Dokument Erklärung nach §104 Abs. 10 EEG 2021, ob Sie ab dem 01.01.2022 alle weitergeleiteten Strommengen mit einer mess- und eichrechtskonformen Messeinrichtung messen, oder von der Schätzbefugnis gemäß § 62 b EEG Gebrauch machen.
Das ausgefüllte Dokument können Sie dann im Meldeformular als Anhang hochladen.
- Fügen Sie eine detaillierte Begründung für die Schätzbefugnis bei.
- Erhalten wir keine Informationen, sind wir verpflichtet, alle Verbräuche über 1.000.000 kWh ohne Privilegierung zu verrechnen.