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Wie funktioniert der Chat?

Im Chat haben Sie die Möglichkeit in einem „privaten“ Umfeld mit einem unserer Mitarbeiter zu chatten. Sie können so persönliche Anliegen klären, ohne das andere User dies mitlesen können. Klicken Sie dazu einfach auf den grünen Chat Button. Es öffnet sich das Fenster „Mit uns chatten“. Dort tragen Sie einfach einen Namen ein und klicken dann auf Absenden und los geht’s. Um Ihnen lange Wartezeiten auf einen Mitarbeiter zu ersparen, erscheint der Chat Button nur, wenn unsere Mitarbeiter verfügbar sind.

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Wie kann ich meine Rechnungsanschrift bzw. meinen Namen ändern?

Die Änderung Ihrer Rechnungsanschrift bzw. Ihres Namens kann nur durch Ihren zuständigen Lieferanten vorgenommen werden. Wir als Netzbetreiber können leider keine Änderung Ihrer Rechnungsanschrift bzw. Ihres Namens vornehmen. Kontaktieren Sie dazu bitte Ihren zuständigen Lieferanten. Dieser übermittelt uns dann automatisch die Änderung.

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Ich haben Ihnen meinen Zählerstand bereits mitgeteilt, wann bekomme ich meine Verbrauchsabrechnung?

Sie erhalten Ihre Verbrauchsabrechnung, nachdem wir Ihren Zählerstand auf Plausibilität geprüft und diesen an Ihren Lieferanten übermittelt haben. Ihr Lieferant erstellt im Anschluss die Verbrauchsabrechnung. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Informationen geben können, wann Ihr Lieferant die Verbrauchsabrechnung erstellt. Es handelt sich um zwei gesetzlich getrennte Unternehmen.

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Ich habe meinen Rechnungsbetrag pünktlich bezahlt, erhalte aber keine Abschläge mehr. Woran liegt das?

Sollten Sie keine Abschläge mehr erhalten, obwohl Sie den Rechnungsbetrag pünktlich bezahlt haben, ist eine mögliche Ursache, dass wir die Zahlung bislang nicht eindeutig zuordnen konnten. Das kann zum Beispiel durch einen Zahlendreher im Vertragskonto passieren. Gerne prüfen wir, ob Ihre Zahlung inzwischen bei uns eingegangen ist. Sie können uns telefonisch unter unseren Servicenummern erreichen.

Die Rufnummer finden Sie hier

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Was muss ich bezüglich meiner Einspeiseabrechnung wissen?

Wir haben unsere Einspeiserabrechnung zu Beginn des Jahres 2016 vollständig überarbeitet. Nicht relevante Informationen haben wir aus den Abrechnungen entfernt. Dafür sind neue Elemente, bspw. zur besseren Nachvollziehbarkeit, hinzugekommen.

  • Allgemeine Informationen zur Einspeiseabrechnung finden Sie hier
  • Informationen zur Photovoltaikabrechung finden Sie hier
  • Informationen zur Wasserabrechnung finden Sie hier
  • Informationen zur Windabrechnung finden Sie hier
  • Informationen zur Biomasseabrechnung finden Sie hier
  • Informationen zur KWKG-Abrechnung finden Sie hier
  • Informationen zu den Gründen für einen verringerten Vergütungsanspruch finden Sie hier
  • Informationen zur Abrechnung der Vermeidungsarbeit und Vermeidungsleistung finden Sie hier
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Informationen zur Abrechnung der Vermeidungsarbeit und Vermeidungsleistung

Gesetzliche Grundlage für die Vergütung der Vermeidungsarbeit und Vermeidungsleistung ist §18 Absatz 3 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV). Zur Veranschaulichung dient folgende Grafik:

Sofern in dem nachgelagerten Netz ein Einspeiseüberschuss (Einspeisung > Verbrauch) besteht, wird dieser Überschuss in das vorgelagerte Netz übergeben. Für das vorgelagerte Netz 1 verringert sich damit der Strombezug aus dem vorgelagerten Netz 2. Dieser Einspareffekt wird in Form von Vermeidungsarbeit und Vermeidungsleistung an das nachgelagerte Netz weitergegeben.

Die Vermeidungsleistung ist die Differenz zwischen der zeitgleichen Jahreshöchstlast aller Entnahmen aus der Netz- oder Umspannebene und der maximalen Bezugslast dieses Jahres aus der vorgelagerten Netz- oder Umspannebene in Kilowatt

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Allgemeine Informationen zur Einspeisung

1. Abrechnungsvarianten

Standardlastprofil (SLP)

Anlagen mit einer installierten Leistung bis zu 100 kW erhalten in der Regel diese Messvorrichtung. Es wird zum 31.12. jeden Jahres eine Abrechnung mit dem Zeitraum vom 1.1. – 31.12. erstellt. Der Anlagenbetreiber sollte bis spätestens zum 28.2. des Folgejahres die Zählerstände zum Stichtag 31.12. mitteilen, damit die Abrechnung zeitnah erstellt werden kann. Jeder Anlagenbetreiber erhält zur Mitteilung des Zählerstandes an den Verteilnetzbetreiber (VNB) eine Ablesekarte. Sollte dies nicht der Fall sein, so kann der Anlagenbetreiber die Zählerstände auch selbstständig an den VNB mitteilen.

Registrierte Lastgangmessungen (RLM)

Eine registrierende Lastgangmessung ist ein Messvorgang, der nach dem EEG bei Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 kW verbaut sein muss. Eine spezielle Messeinrichtung ermittelt in einem Intervall von 15 Minuten einen Leistungswert. Die Gesamtheit aller Leistungswerte über eine Messperiode wird Lastgang genannt. In regelmäßigen Abständen werden diese Lastgänge an den Verteilnetzbetreiber (VNB) direkt über die Stromleitung, das Mobilfunknetz oder einen Internetanschluss übermittelt. Die Abrechnung erfolgt monatlich.

2. Bemessungsleistung

Im Sinne des EEG ist die „Bemessungsleistung“ einer Anlage der Quotient aus der Summe der in dem jeweiligen Kalenderjahr erzeugten Kilowattstunden und der Summe der zur Verfügung stehenden Zeitstunden des jeweiligen Kalenderjahres. Diese berechnet sich aus der Stundenzahl eines Kalenderjahres (8.760 Stunden, im Schaltjahr 8.784 Stunden) abzüglich der vollen Stunden vor der erstmaligen Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien oder aus Grubengas durch die Anlage oder nach endgültiger Stilllegung der Anlage.

Für die monatlichen Abrechnungen wird immer die Bemessungsleistung auf den gesamten in diesem Kalenderjahr abgerechneten Zeitraum ermittelt. In der Aprilabrechnung  wird beispielsweise die erzeugte Energie aus Januar bis einschließlich April durch die Summe der Stunden in diesem Zeitraum geteilt.

Die Zeitumstellungen zwischen Winter- und Sommerzeit sind im März (- 1 Stunde) und im Oktober (+ 1 Stunde) zu berücksichtigen. Wie aus der folgenden beispielhaften Abbildung hervor geht, besitzt die Bemessungsleistung im Jahresverlauf eine natürliche Schwankung, welche sich aufgrund des Anlagenbetriebs ergibt.

3. Aufteilungsfaktoren

Werden die Energiemengen mehreren Anlagen des gleichen Energieträgers an einer Übergabemessung erfasst, dann wird die Gesamtmenge im Verhältnis der Anlagenleistungen auf die angeschlossenen Einzelanlagen verteilt. Eine Ausnahme stellt dabei jedoch Windenergie dar: Wenn mehrere Windenergieanlagen an einer gemeinsamen Messung angeschlossen sind, wird der Aufteilungsfaktor einer einzelnen Windenergieanlage berechnet, indem der Referenzertrag dieser Windenergieanlage durch die Summe der Referenzerträge des gesamten Windparks dividiert wird. Bei jeder neu angeschlossenen Anlage wird der Aufteilungsfaktor für den gesamten Windpark tagesscharf neu berechnet. Der gesamte Faktor darf nicht größer oder kleiner 1 sein, d.h. nicht größer oder kleiner 100 %.

4. Direktvermarktung

Direktvermarktung bedeutet, die Veräußerung der erzeugten Energie an einen Drittanbieter. Eine Direktvermarktung ist ausschließlich nur über Messeinrichtungen möglich, jedoch beispielsweise nicht mit einzelnen Windenergieanlagen unter einer Messung. Für die Übermittlung der Lastgangdaten an den Drittanbieter wird ein sogenannter Tranchenzählpunkt angelegt, welcher der Marktkommunikation dient und  durch den Netzbetreiber vergeben wird. Dieser wird mit dem Zusatz DV1 ab der 14. Stelle gekennzeichnet und ist auf der Abrechnung unter dem Punkt 1. Detailübersicht, Abschnitt B. Anlagenübersicht zu finden. Über diesen Tranchenzählpunkt wird 100 % der Gesamterzeugung an den Drittanbieter übermittelt.

Durch das EEG 2014 wurden folgende Verpflichtungen eingeführt:

  • Anlagen ab einer Leistung von 500 KW müssen seit dem 1. August 2014 in die Direktvermarktung wechseln.
  • Ab dem 1. Januar 2016 wurde diese Grenze weiter hinunter gesetzt, sodass ab diesem Datum Anlagen mit einer Leistung von 100 KW in die Direktvermarktung wechseln müssen.

Bestandsanlagen, welche vor dem 1. August 2014 in Betrieb waren, gelten diese Verpflichtungen nicht. Diese können weiterhin monatlich zwischen Direktvermarktung nach Marktprämienmodell und der fixen Einspeisevergütung vom Netzbetreiber wählen. Wenn die Voraussetzungen zur Direktvermarktung nicht erfüllt werden, muss mit Sanktionen gerechnet werden.


Teildirektvermarktung

Unter Teildirektvermarktung wird die Direktvermarktung einer Messeinrichtung bei mehreren Lieferanten verstanden. Für die Übermittlung der Lastgangdaten an die jeweiligen Drittanbieter werden sogenannte Tranchenzählpunkte angelegt, welche der Marktkommunikation dienen und durch den Netzbetreiber vergeben werden. Diese werden mit dem Zusatz DV1, bei einer Teildirektvermarktung ggf. DV2 u.f. ab der 14. Stelle gekennzeichnet. Zu finden sind diese auf der Abrechnung unter dem Punkt 1. Detailübersicht, Abschnitt B. Anlagenübersicht.

Bsp.: bei Teildirektvermaktung 50 % Drittanbieter 1, 50 % Drittanbieter 2
Es müssen in diesem Fall zwei Tranchenzählpunkte existieren DV1 = Drittanbieter 1, DV2 = Drittanbieter 2
Jeweils werden über die Tranchenzählpunkte 50 % der Gesamterzeugung an den Drittanbieter übermittelt.

Fernsteuerbarkeitsbonus

Die Fernsteuerbarkeit ist seit dem 1. August 2014 verpflichtend. Hintergrund ist, dass nicht nur der Netzbetreiber die Möglichkeit haben soll, Anlagen zu regeln, sondern auch der Direktvermarkter.
Bei Bestandsanlagenwird dies im §100 Abs. 1 Nr. 8 EEG 2014 geregelt. In der Direktvermarktung nach Marktprämienmodell werden somit die Grundvergütung und der Zuschlag nach §100 Abs. 1 Nr. 8 EEG 2014 addiert. Von dem Ergebnis wird dann der Marktwert abgezogen.
Anlagen, die nach dem 1. August 2014 in Betrieb genommen wurden, erhalten diesen Bonus nicht mehr. Hier wird in der Direktvermarktung nach Marktprämienmodell ausschließlich der Marktwert von dem anzulegenden Wert abgezogen.

Mehr Informationen zu

Photovoltaikabrechnung

- Windabrechnung

- Biomasseabrechnung

- Wasserabrechnung

- KWKG-Abrechnung


 

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Informationen zur Photovoltaikabrechnung

1. Selbstverbrauch

Für Photovoltaikanlagen mit einer Inbetriebnahme ab dem 1. Januar 2009 besteht die Möglichkeit einer finanziellen Förderung des separat gemessenen Selbstverbrauchs. Zunächst lag die Fördergrenze bei Anlagen mit einer installierten Leistung bis 30 kWp. Ab dem 1. Juli 2010 war durch Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz der geförderte Selbstverbrauch für Neuanlagen bis zu 500 kWp zugelassen. Der geförderte Selbstverbrauch wurde mit der Novellierung des EEG zum 31. Dezember 2011 für Neuanlagen gestrichen.

2. Marktintegrationsmodell

Das Marktintegrationsmodell wurde mit der Novellierung des EEG im Jahr 2012 eingefügt. In § 33 wurde festgelegt, dass nur noch 90 % der erzeugten Strommenge eine Förderung nach den EEG-Einspeisetarifen erhalten kann. Die übrigen 10 % sollten zunächst selbst verbraucht werden. Für die über der Fördergrenze eingespeiste Energie kann nach dem Marktintegrationsmodell lediglich der entsprechende Börsenmarktwert vergütet werden.
In den neuen Einspeiserabrechnung wird das Marktintegrationsmodell mit der folgenden Grafik dargestellt:

Bei diesem Beispiel wurde die maximal förderfähige Einspeisemenge nicht überschritten. Eine Reduzierung auf den Marktwert ist daher nicht erforderlich.

Bei diesem Beispiel wurden 100 % der erzeugten Menge auch eingespeist, sodass 10 % mit dem Marktwert vergütet werden müssen.
Mit der EEG Novelle 2014 wurde das Marktintegrationsmodell für Neuanlagen zum 1. August 2014 gestrichen.

3. Anlagenzusammenfassung (sukzessiv)

Unter bestimmten Umständen kann zur Ermittlung der Vergütung Ihrer Anlage eine weitere Anlage relevant sein. Geregelt ist dies in § 32 EEG 2014 „Förderung für Strom aus mehreren Anlagen“. Unter den Voraussetzungen, dass

  • „sich die Anlagen auf demselben Grundstück oder in sonst räumlicher Nähe befinden“
  • „die Anlagen Strom aus gleichartigen erneuerbaren Energien erzeugen“
  • der von den Anlagen „erzeugte Strom […] in Abhängigkeit von der Bemessungsleistung oder der installierten Leistung der Anlage finanziell gefördert wird“
  • die Anlagen „innerhalb von zwölf aufeinanderfolgenden Kalendermonaten in Betrieb genommen worden sind“

werden mehrere Anlagen „zum Zweck der Ermittlung des Anspruchs nach § 19“ als eine Anlage angesehen. Umgesetzt wird diese Gesetzesvorschrift durch die sukzessive Anlagenzusammenfassung. Sukzessiv deshalb, da die Generatoren sukzessiv (d.h. in der Reihenfolge der Inbetriebnahme) die verfügbaren Vergütungszonen auffüllen.

In den neuen Einspeiserabrechnungen werden solche Anlagenzusammenfassungen mit der folgenden Grafik dargestellt:

Daraus geht hervor, dass die 1. Vergütungszone bereits durch die 1. Anlage ausgeschöpft wird. Für Anlage 2 steht daher nur noch ein Anteil in der 2. Vergütungszone zur Verfügung.

 

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