Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Diese Community verwendet Tracking-Tools von Matomo & Google zur Verbesserung des Angebots.
Mit Ihrer Zustimmung helfen Sie uns, unsere Seite zu verbessern und akzeptieren unsere Datenschutzerklärung. Vielen Dank! Erfahren Sie mehr.
Ablehnen Bestätigen
Nach Schlagworten sortieren, um die Beiträge noch besser einzugrenzen:
Iconadhoc

Bitte beachten:

Sie warten (bereits seit einiger Zeit) auf die Abrechnung von Ihrem Stromanbieter. Dieser hat Sie nun an uns verwiesen. Als Ihr Netzbetreiber liefern wir die Daten, mit denen Ihr Stromanbieter die Abrechnung erstellt. Leider konnten wir ihm diese Daten noch nicht zur Verfügung stellen.


Der Grund dafür sind neue gesetzliche Vorgaben, die einen Umbau unserer Datenbanken und Systeme erfordern. Denn nur wenn diese fit für die Zukunft sind, kann die Energiewende gelingen. In Kürze haben unsere IT-Experten die Arbeiten abgeschlossen. Anschließend informieren wir Ihren Stromanbieter und Sie erhalten die Abrechnung. Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihre Geduld und Ihr Verständnis.

Filtern

Was ist unter Mieterstrom zu verstehen?

Betreiber von Solaranlagen auf Wohngebäuden können für den von Mietern verbrauchten Strom einen Mieterstromzuschlag geltend machen. Von den Mietern nicht verbrauchter Strom kann in das Netz der öffentlichen Versorgung eingespeist und vergütet werden.

Welche Anlagen sind förderfähig?

  • Nur Solaranlagen bis 100 kWp an oder auf Wohngebäuden mit Inbetriebnahme ab 25. Juli 2017
  • mindestens 40% der Fläche des Gebäudes müssen dem Wohnen dienen, diesbezüglich ist der Anlagenbetreiber darlegungs- und beweispflichtig

Welche Strommengen sind förderfähig?

  • Förderfähig ist nur die an Dritte (Letztverbraucher) gelieferte Menge, die Eigenversorgung des Anlagenbetreibers nicht
  • Letztverbraucher können Eigentümer oder Mieter sein, dürfen aber nicht identisch sein mit dem Anlagenbetreiber
  • Der Letztverbrauch muss in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang stattfinden
 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Ich habe eine Mikro-PV-Anlage für die Steckdose. Was fällt genau darunter und muss ich diese anmelden?

Eine Mikro-PV-Anlage ist eine Kleinsteinspeiseanlage, die aus einem oder mehreren Solar-Modul(en) und einem Modulwechselrichter besteht und oft einfach an der Steckdose angeschlossen wird. Wie für alle Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz gilt auch hier die VDE-AR-N 4105, d.h. sie muss beim jeweiligen Netzbetreiber angemeldet werden (auch wenn es sich nur um ein einzelnes Modul handelt und egal, ob eine EEG-Vergütung beansprucht wird oder nicht).

Ein vereinfachtes Anmeldeverfahren ist für steckerfertige Erzeugungsanlagen, die an einer bereits vorhandenen speziellen Energiesteckdose angeschlossen werden, geplant. Dieses Verfahren ist nur bis zu einer Leistung von 600 Wp (genau SAmax ≤ 600 VA) möglich.

Achtung: Der Anschluss einer solchen Anlage kann zur Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 Strafgesetzbuch) bei Rücklaufen des Stromzählers führen!          

Um das Rücklaufen des Stromzählers zu vermeiden, ist die Stromerzeugungsanlage bei Stromnetzbetreiber anzumelden. Der Stromnetzbetreiber prüft nach der Anmeldung, ob ein Zähleraustausch notwendig ist.

Weitere Meldepflichten ergeben sich aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bzw. der Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV). Weitere Informationen hierzu stellt die Bundesnetzagentur zur Verfügung.

Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein
1 hilft diese Antwort

Wie funktioniert ein Batteriespeicher?

Mit einem Batteriespeicher kann der selbst erzeugte (aus erneuerbaren Energien) und nicht sofort genutzte Strom z.B. aus einer Photovoltaikanlage gespeichert und zu einem beliebigen Zeitpunkt selbst verbraucht werden.

Des Weiteren wird aufgrund der gesetzlichen Anforderungen des EEG 2017 das Speichersystem EEG-Umlagepflichtig. Ausgenommen davon sind, lt. Kleinanlagenregelung, Anlagen bis 10 kW.

 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Was ist eine Cloud?

Eine Cloud ist ein virtueller Speicher.

Wofür kann ich die Cloud nutzen?

Von einigen Stromanbietern werden neben dem klassischen Batteriespeicher sogenannte Cloud-Lösungen angeboten. Dies ermöglicht den Kunden, 100 % Ihres erzeugten Stroms selbst zu nutzen.

Wie ist das möglich?

Wird der Strom aus der Erzeugungsanlage, gerade nicht vom Kunden selbst verbraucht oder in den klassischen Speicher eingespeist, wird er vom Cloudanbieter im virtuellen Speicher, der „Cloud“ erfasst und dem Kunden später zum Verbrauchen zur Verfügung gestellt.

In der Regel ist es hierfür nötig, die Einspeisevergütung die Sie von uns erhalten, an den Cloudanbieter abzutreten.

Weitere Details insbesondere zu den nötigen Verträgen, kann Ihnen nur ein Cloudanbieter zur Verfügung stellen.

 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Was muss ich bezüglich meiner Einspeiseabrechnung wissen?

Wir haben unsere Einspeiserabrechnung zu Beginn des Jahres 2016 vollständig überarbeitet. Nicht relevante Informationen haben wir aus den Abrechnungen entfernt. Dafür sind neue Elemente, bspw. zur besseren Nachvollziehbarkeit, hinzugekommen.

•Allgemeine Informationen zur Einspeiseabrechnung finden Sie hier

•Informationen zur Photovoltaikabrechung finden Sie hier

•Informationen zur Wasserabrechnung finden Sie hier

•Informationen zur Windabrechnung finden Sie hier

•Informationen zur Biomasseabrechnung finden Sie hier

•Informationen zur KWKG-Abrechnung finden Sie hier

•Informationen zu den Gründen für einen verringerten Vergütungsanspruch finden Sie hier

•Informationen zur Abrechnung der Vermeidungsarbeit und Vermeidungsleistung finden Sie hier

 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Wo kann ich weitere Informationen und Hilfe zum Markstammdatenregister erhalten?

Die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) sowie Unterlagen zum Konzept des MaStR

mit fachlichen Informationen können auf der Internetseite der BNetzA abgerufen werden:

www.bundesnetzagentur.de Elektrizität und Gas -> Unternehmen/Institutionen -> Datenaustausch

und Monitoring -> Marktstammdatenregister

Ausführliche Informationen zum Marktstammdatenregister, insbesondere zur technischen

Anwendung, sind im Internet unter www.marktstammdatenregister.de/MaStRHilfe verfügbar.

Die für das MaStR verantwortliche Bundesnetzagentur kann bei technischen und fachlichen

Fragen zum Marktstammdatenregister über ein Kontaktformular unter https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR/Startseite/Kontakt

oder telefonisch unter 0 228 14 33 33 erreicht werden.

 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Was sind „technische Einrichtungen“ nach § 9 EEG 2014?

Technische Einrichtungen gemäß § 9 EEG 2014 sind sowohl Funkrundsteuerempfänger (FRE) als auch Fernwirktechnikanlagen (FWA). Dies sind fernsteuerbare Einrichtungen, die es ermöglichen, Signale zur Reduzierung der Einspeiseleistung an Ihre Erzeugungsanlage zu senden. Welche technische Einrichtung Sie benötigen, erfahren Sie im Rahmen des Anschlussprozesses Ihrer Erzeugungsanlage.

Grundsätzlich gilt:

•PVA < 30 kWp FRSE oder 70% Einspeiseleistung

•Neuanlagen (PVA > 30 kWp) sonstige ab 100 kW bis 500 kW  ⇒ FRSE

•Neuanlagen größer gleich 500 kW  ⇒ FWA

 

 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Wer muss sich im Marktstammdatenregister registrieren?

Die Betreiber der folgenden Anlagen sind verpflichtet, sich und ihre Anlage im Marktstammdatenregister (MaStR) zu registrieren:

•Alle Stromerzeugungsanlagen einschließlich der Stromspeicher, die ans Stromnetz angeschlossen sind. Eine Größengrenze ist nicht vorgesehen. Auch kleine Anlagen sind registrierungspflichtig. (Dies betrifft u. a. konventionelle Anlagen, Biomasse-, KWK-, PV-, Wasserkraft-, Wind-Anlagen, Speicher, aber z. B. auch Notstromaggregate, wenn diese mit dem Stromnetz verbunden sind)

•Alle Gaserzeugungsanlagen einschließlich der Gasspeicher, die ans Gasnetz angeschlossen sind. Eine Größengrenze ist nicht vorgesehen. Auch kleine Anlagen sind registrierungspflichtig.

•Stromverbrauchsanlagen, die an ein Hoch- oder Höchstspannungsnetz angeschlossen sind.

•Gasverbrauchsanlagen, die an das Fernleitungsnetz angeschlossen sind.

 

Die Registrierungspflicht gilt auch für Bestandsanlagen mit einem Inbetriebnahmedatum vor dem 31.01.2019. Auch wenn diese bereits in einem Register der Bundesnetzagentur eingetragen wurden (z. B. PV-Meldeportal, Anlagenregister), müssen diese sich erneut im MaStR registrieren.

 

Geplante Erzeugungseinheiten müssen bereits als Projekt in der Entwurfsphase zusammen mit der erteilten Zulassung registriert werden, wenn

•die Errichtung einer Zulassung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz oder dem Windenergie-auf-See-Gesetz bedarf,

•die geplante Einheit zu einer Anlage zu Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie mit einer installierten Leistung von mehr als 750 kW gehört, oder

•die geplante Einheit zu einer Biomasseanlage mit einer installierten Leistung von mehr als 150 kW gehört.

 

Neben Anlagenbetreibern sind Marktakteure mit den folgenden Marktfunktionen zur Registrierung im MaStR verpflichtet:

•Netzbetreiber (einschließlich Betreibern von geschlossenen Verteilernetzen)

•Stromhändler, -lieferanten, Bilanzkreisverantwortliche etc.

•Transportkunde Gas, Gaslieferanten, Bilanzkreisverantwortliche etc.

•Energiemarktplätze: Börsen, OTC-Plattformen, Buchungsplattformen

•Behörden, Verbände und Institutionen

•Organisierte Marktplätze

 

Treten bei den im MaStR gemeldeten Daten Änderungen ein, müssen diese im MaStR korrigiert werden.

 

 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein