Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Diese Community verwendet Tracking-Tools von Matomo & Google zur Verbesserung des Angebots.
Mit Ihrer Zustimmung helfen Sie uns, unsere Seite zu verbessern und akzeptieren unsere Datenschutzerklärung. Vielen Dank! Erfahren Sie mehr.
Ablehnen Bestätigen
Nach Schlagworten sortieren, um die Beiträge noch besser einzugrenzen:
Filtern

Was ist unter Mieterstrom zu verstehen?

Betreiber von Solaranlagen auf Wohngebäuden können für den von Mietern verbrauchten Strom einen Mieterstromzuschlag geltend machen. Von den Mietern nicht verbrauchter Strom kann in das Netz der öffentlichen Versorgung eingespeist und vergütet werden.

Welche Anlagen sind förderfähig?

  • Nur Solaranlagen bis 100 kWp an oder auf Wohngebäuden mit Inbetriebnahme ab 25. Juli 2017
  • mindestens 40% der Fläche des Gebäudes müssen dem Wohnen dienen, diesbezüglich ist der Anlagenbetreiber darlegungs- und beweispflichtig

Welche Strommengen sind förderfähig?

  • Förderfähig ist nur die an Dritte (Letztverbraucher) gelieferte Menge, die Eigenversorgung des Anlagenbetreibers nicht
  • Letztverbraucher können Eigentümer oder Mieter sein, dürfen aber nicht identisch sein mit dem Anlagenbetreiber
  • Der Letztverbrauch muss in unmittelbarem räumlichen Zusammenhang stattfinden
 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Ich habe eine Mikro-PV-Anlage für die Steckdose. Was fällt genau darunter und muss ich diese anmelden?

Eine Mikro-PV-Anlage ist eine Kleinsteinspeiseanlage, die aus einem oder mehreren Solar-Modul(en) und einem Modulwechselrichter besteht und oft einfach an der Steckdose angeschlossen wird. Wie für alle Erzeugungsanlagen am Niederspannungsnetz gilt auch hier die VDE-AR-N 4105, d.h. sie muss beim jeweiligen Netzbetreiber angemeldet werden (auch wenn es sich nur um ein einzelnes Modul handelt und egal, ob eine EEG-Vergütung beansprucht wird oder nicht).

Ein vereinfachtes Anmeldeverfahren ist für steckerfertige Erzeugungsanlagen, die an einer bereits vorhandenen speziellen Energiesteckdose angeschlossen werden, geplant. Dieses Verfahren ist nur bis zu einer Leistung von 600 Wp (genau SAmax ≤ 600 VA) möglich.

Achtung: Der Anschluss einer solchen Anlage kann zur Fälschung technischer Aufzeichnungen (§ 268 Strafgesetzbuch) bei Rücklaufen des Stromzählers führen!          

Um das Rücklaufen des Stromzählers zu vermeiden, ist die Stromerzeugungsanlage bei Stromnetzbetreiber anzumelden. Der Stromnetzbetreiber prüft nach der Anmeldung, ob ein Zähleraustausch notwendig ist.

Weitere Meldepflichten ergeben sich aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bzw. der Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV). Weitere Informationen hierzu stellt die Bundesnetzagentur zur Verfügung.

Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Wie funktioniert ein Batteriespeicher?

Mit einem Batteriespeicher kann der selbst erzeugte (aus erneuerbaren Energien) und nicht sofort genutzte Strom z.B. aus einer Photovoltaikanlage gespeichert und zu einem beliebigen Zeitpunkt selbst verbraucht werden.

Des Weiteren wird aufgrund der gesetzlichen Anforderungen des EEG 2017 das Speichersystem EEG-Umlagepflichtig. Ausgenommen davon sind, lt. Kleinanlagenregelung, Anlagen bis 10 kW.

 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Was ist eine Cloud?

Eine Cloud ist ein virtueller Speicher.

Wofür kann ich die Cloud nutzen?

Von einigen Stromanbietern werden neben dem klassischen Batteriespeicher sogenannte Cloud-Lösungen angeboten. Dies ermöglicht den Kunden, 100 % Ihres erzeugten Stroms selbst zu nutzen.

Wie ist das möglich?

Wird der Strom aus der Erzeugungsanlage, gerade nicht vom Kunden selbst verbraucht oder in den klassischen Speicher eingespeist, wird er vom Cloudanbieter im virtuellen Speicher, der „Cloud“ erfasst und dem Kunden später zum Verbrauchen zur Verfügung gestellt.

In der Regel ist es hierfür nötig, die Einspeisevergütung die Sie von uns erhalten, an den Cloudanbieter abzutreten.

Weitere Details insbesondere zu den nötigen Verträgen, kann Ihnen nur ein Cloudanbieter zur Verfügung stellen.

 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Wo kann ich weitere Informationen und Hilfe zum Markstammdatenregister erhalten?

Die Marktstammdatenregisterverordnung (MaStRV) sowie Unterlagen zum Konzept des MaStR

mit fachlichen Informationen können auf der Internetseite der BNetzA abgerufen werden:

www.bundesnetzagentur.de Elektrizität und Gas -> Unternehmen/Institutionen -> Datenaustausch

und Monitoring -> Marktstammdatenregister

Ausführliche Informationen zum Marktstammdatenregister, insbesondere zur technischen

Anwendung, sind im Internet unter www.marktstammdatenregister.de/MaStRHilfe verfügbar.

Die für das MaStR verantwortliche Bundesnetzagentur kann bei technischen und fachlichen

Fragen zum Marktstammdatenregister über ein Kontaktformular unter https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR/Startseite/Kontakt

oder telefonisch unter 0 228 14 33 33 erreicht werden.

 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Was sind „technische Einrichtungen“ nach § 9 EEG 2014?

Technische Einrichtungen gemäß § 9 EEG 2014 sind sowohl Funkrundsteuerempfänger (FRE) als auch Fernwirktechnikanlagen (FWA). Dies sind fernsteuerbare Einrichtungen, die es ermöglichen, Signale zur Reduzierung der Einspeiseleistung an Ihre Erzeugungsanlage zu senden. Welche technische Einrichtung Sie benötigen, erfahren Sie im Rahmen des Anschlussprozesses Ihrer Erzeugungsanlage.

Grundsätzlich gilt:

•PVA < 30 kWp FRSE oder 70% Einspeiseleistung

•Neuanlagen (PVA > 30 kWp) sonstige ab 100 kW bis 500 kW  ⇒ FRSE

•Neuanlagen größer gleich 500 kW  ⇒ FWA

 

 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Wer muss sich im Marktstammdatenregister registrieren?

Die Betreiber der folgenden Anlagen sind verpflichtet, sich und ihre Anlage im Marktstammdatenregister (MaStR) zu registrieren:

•Alle Stromerzeugungsanlagen einschließlich der Stromspeicher, die ans Stromnetz angeschlossen sind. Eine Größengrenze ist nicht vorgesehen. Auch kleine Anlagen sind registrierungspflichtig. (Dies betrifft u. a. konventionelle Anlagen, Biomasse-, KWK-, PV-, Wasserkraft-, Wind-Anlagen, Speicher, aber z. B. auch Notstromaggregate, wenn diese mit dem Stromnetz verbunden sind)

•Alle Gaserzeugungsanlagen einschließlich der Gasspeicher, die ans Gasnetz angeschlossen sind. Eine Größengrenze ist nicht vorgesehen. Auch kleine Anlagen sind registrierungspflichtig.

•Stromverbrauchsanlagen, die an ein Hoch- oder Höchstspannungsnetz angeschlossen sind.

•Gasverbrauchsanlagen, die an das Fernleitungsnetz angeschlossen sind.

 

Die Registrierungspflicht gilt auch für Bestandsanlagen mit einem Inbetriebnahmedatum vor dem 31.01.2019. Auch wenn diese bereits in einem Register der Bundesnetzagentur eingetragen wurden (z. B. PV-Meldeportal, Anlagenregister), müssen diese sich erneut im MaStR registrieren.

 

Geplante Erzeugungseinheiten müssen bereits als Projekt in der Entwurfsphase zusammen mit der erteilten Zulassung registriert werden, wenn

•die Errichtung einer Zulassung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz oder dem Windenergie-auf-See-Gesetz bedarf,

•die geplante Einheit zu einer Anlage zu Erzeugung von Strom aus solarer Strahlungsenergie mit einer installierten Leistung von mehr als 750 kW gehört, oder

•die geplante Einheit zu einer Biomasseanlage mit einer installierten Leistung von mehr als 150 kW gehört.

 

Neben Anlagenbetreibern sind Marktakteure mit den folgenden Marktfunktionen zur Registrierung im MaStR verpflichtet:

•Netzbetreiber (einschließlich Betreibern von geschlossenen Verteilernetzen)

•Stromhändler, -lieferanten, Bilanzkreisverantwortliche etc.

•Transportkunde Gas, Gaslieferanten, Bilanzkreisverantwortliche etc.

•Energiemarktplätze: Börsen, OTC-Plattformen, Buchungsplattformen

•Behörden, Verbände und Institutionen

•Organisierte Marktplätze

 

Treten bei den im MaStR gemeldeten Daten Änderungen ein, müssen diese im MaStR korrigiert werden.

 

 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein

Welche Gründe gibt es für einen verringerten Vergütungsanspruch?

Es gibt unterschiedliche Gründe für einen verringerten Vergütungsanspruch, die wir im Folgenen auflisten:

1. Entfall Vergütungsanspruch

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 42 EEG 2017:

•Beim erzeugten Strom handelt es sich nicht ausschließlich um Strom aus Biomasse im Sinne der Biomasseverordnung. Die Einsatzstoffe waren somit zumindest teilweise nicht als Biomasse anerkannt, wodurch der Vergütungsanspruch entfällt.

Nach § 100 Abs. 5 EEG 2017 (Nichterfüllung der Systemstabilitätsverordnung):

•Die Nachrüstung der Anlage zur Sicherung der Systemstabilität wurde nicht fristgerecht durchgeführt. Für jeden Monat, in dem die Voraussetzungen nicht eingehalten wurden, verringert sich die Vergütung auf Null. Wenn keine registrierende Leistungsmessung (RLM) vorhanden ist, verringert sich der Vergütungsanspruch in dem Kalenderjahr um ein Zwölftel.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 41 EEG 2017:

•Die Deponiegasanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 7 EEG 2004:

•Die Deponie-, Klär- oder Grubengasanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 45 EEG 2017:

•Die Geothermieanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 41 Abs. 3 EEG 2017:

•Die Grubengasanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 41 Abs. 3 EEG 2017:

•Die Klärgasanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 48 EEG 2017:

•Die Photovoltaikanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG. Dies kann verschiedene Gründe haben. Ein Beispiel hierfür ist, wenn das Gebäude oder die bauliche Anlage vorrangig zur Erzeugung von Strom aus Solarenergie errichtet wurde oder der Bebauungsplan keine Anlage zur Erzeugung von Strom aus Solarenergie ausweist.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 40 EEG 2017:

•Die Wasserkraftanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG. Das ist beispielsweise der Fall wenn die Anlage nicht im räumlichen Zusammenhang mit einer bestehenden Stauanlage oder ohne durchgehen Querverbauung errichtet wurde.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 10 EEG 2004:

•Die Windenergieanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG. Im EEG 2004 ist beispielsweise eine Voraussetzung, dass am geplanten Standort mindestens 60 Prozent des Referenzertrags erzielt werden kann.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 46 EEG 2017:

•Die Windenergieanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG

2. Verringerung auf Null

nach § 52 Abs. 1 Nr. 1 EEG 2017  (Unterlassene Anmeldung im Anlagenregister):

•Die Anmeldung einer neuen Anlage im Anlagenregister ist Voraussetzung für den Vergütungsanspruch. Bis zur Anmeldung der Anlage verringert sich der Vergütungsanspruch auf null. Photovoltaik-Anlagen können in einem eigenen Meldeportal  bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Für die anderen Energieträger kann der Ablauf der Meldung auf der Internetseite der Bundesnetzagentur nachgelesen werden.

nach § 52 Abs. 1 Nr. 2 EEG 2017  (Nichtmeldung einer Leistungserhöhung an das Anlagenregister):

•Die Erhöhung der installierten Leistung einer bestehenden Anlage muss ebenfalls im Anlagenregister registriert werden. Bis zur Übermittlung der Leistungserhöhung einer Anlage verringert sich der Vergütungsanspruch auf null. Photovoltaik-Anlagen können in einem eigenen Meldeportal bei der Bundesnetzagentur angemeldet werden. Für die anderen Energieträger kann der Ablauf der Meldung auf der Internetseite der Bundesnetzagentur nachgelesen werden.

nach § 52 Abs. 1 Nr. 3 EEG 2017  (Pflichtverletzung bei anteiliger DV):

•Bei der anteiligen Direktvermarktung darf der Strom prozentual auf verschiedene Veräußerungsformen aufgeteilt werden. Der jeweilige Prozentsatz muss dabei nachweislich jederzeit eingehalten werden. Wenn dies nicht der Fall ist, verringert sich die Vergütung auf null.

nach § 52 Abs. 1 Nr. 3 EEG 2017 (Fehlender Nachweis zur Stilllegung einer anderen Biomethananlage):

•Sofern Anlagen ausschließlich Biomethan zur Stromerzeugung einsetzen, müssen sie vor dem erstmaligen Betrieb einen Nachweis erbringen, dass dafür eine andere Biomethanlage endgültig stillgelegt wurde. Die Stilllegung muss im Anlagenregister der Bundesnetzagentur registriert worden sein.

nach § 33 Abs. 4 EEG 2012 (Verstoß gegen getrennte Messung):

•Der Strom aus PV-Anlagen darf nur dann über eine gemeinsame Messeinrichtung erfasst werden, wenn alle gemeinsam gemessenen Anlagen die gleiche Begrenzung der förderfähigen Strommenge nach dem Marktintegrationsmodell aufweisen. Andernfalls verringert sich der Vergütungsanspruch für den gesamten Strom sämtlicher gemeinsam gemessener Anlagen auf Marktwert. Die Vergütung des selbstverbrauchtes Stroms reduziert sich auf null.

3. Entfall der Marktprämie

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 42 EEG 2017:

•Beim erzeugten Strom handelt es sich nicht ausschließlich um Strom aus Biomasse im Sinne der Biomasseverordnung. Die Einsatzstoffe waren somit zumindest teilweise nicht als Biomasse anerkannt, wodurch der Vergütungsanspruch entfällt.

Nach § 100 Abs. 5 EEG 2017 (Nichterfüllung der Systemstabilitätsverordnung):

•Die Nachrüstung der Anlage zur Sicherung der Systemstabilität wurde nicht fristgerecht durchgeführt. Für jeden Monat, in dem die Voraussetzungen nicht eingehalten wurden, verringert sich die Vergütung auf Null. Wenn keine registrierende Leistungsmessung (RLM) vorhanden ist, verringert sich der Vergütungsanspruch in dem Kalenderjahr um ein Zwölftel.

nach § 20 EEG 2017 (Nichteinhaltung der Voraussetzungen der Marktprämie):

•Damit eine Anlage in der geförderten Direktvermarktung vergütet werden darf, müssen drei Voraussetzungen eingehalten werden. Erstens darf kein vermiedenes Netzentgelt in Anspruch genommen werden, zweitens muss die Anlage fernsteuerbar sein und drittens darf der Strom ausschließlich in einen Bilanzkreis bilanziert werden, in dem nur Strom in der Marktprämie bilanziert wird. Sofern eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt ist, verringert sich die Vergütung auf den Monatsmarktwert.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 7 EEG 2004:

•Die Deponiegasanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 7 EEG 2004:

•Die Deponie-, Klär- oder Grubengasanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 45 Abs. 1 EEG 2017:

•Die Geothermieanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 41 Abs. 3 EEG 2017:

•Die Grubengasanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 41 Abs. 2 EEG 2017:

•Die Klärgasanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 48 EEG 2017:

•Die Photovoltaikanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG. Dies kann verschiedene Gründe haben. Ein Beispiel hierfür ist, wenn das Gebäude oder die bauliche Anlage vorrangig zur Erzeugung von Strom aus Solarenergie errichtet wurde oder der Bebauungsplan keine Anlage zur Erzeugung von Strom aus Solarenergie ausweist.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 40 EEG 2017:

•Die Wasserkraftanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG. Das ist beispielsweise der Fall wenn die Anlage nicht im räumlichen Zusammenhang mit einer bestehenden Stauanlage oder ohne durchgehen Querverbauung errichtet wurde.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 10 EEG 2004:

•Die Windenergieanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG. Im EEG 2004 ist beispielsweise eine Voraussetzung, dass am geplanten Standort mindestens 60 Prozent des Referenzertrags erzielt werden kann.

Bei Nichterfüllung der Anforderungen § 46 EEG 2017:

•Die Windenergieanlage ist nicht förderfähig nach dem EEG.

4. Verringerung der Marktprämie auf Managementprämie

nach § 101 Abs. 1 EEG 2017  (Überschreitung Höchstbemessungsleistung):

•Für Bestandsanlagen, die vor dem 1. August 2014 in Betrieb gegangen sind, besteht seit der Novellierung des EEG 2014 eine Höchstgrenze der förderfähigen Energiemenge (Höchstbemessungsleistung). Diese beträgt 95 % der installierten Leistung oder das historische Maximum der Bemessungsleistung in einem Kalenderjahr seit der Inbetriebnahme. Der Anteil des Stroms, der darüber hinausgehend erzeugt wird, wird nur mit dem Monatsmarkt vergütet.

Nach § 27 Abs. 7 Satz 1 EEG 2012 (Verstoß gegen § 27 Abs. 4 oder 5):

•Biogasanlagen müssen mindestens 25 % im ersten Kalenderjahr nach der Inbetriebnahme  und danach 60 % des erzeugten Stroms in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen. Zudem muss die zur Stromerzeugung genutzte Biomasse in einem Einsatzstoff-Tagebuch dokumentiert werden. Sofern eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt ist, verringert sich die Vergütung auf den Monatsmarktwert.

5. Verringerung der Marktprämie auf reguläre Managementprämie

Nach § 33 Abs. 2 EEG 2012  (Überschreitung 90 %):

•Das Marktintegrationsmodell wurde mit der Novellierung des EEG im Jahr 2012 eingefügt. In §33 wurde festgelegt, dass nur noch 90 % der erzeugten Strommenge eine Förderung nach den EEG-Einspeisetarifen erhalten kann. Die übrigen 10 % sollten zunächst selbst verbraucht werden. Für die über der Fördergrenze eingespeiste Energie kann nach dem Marktintegrationsmodell lediglich der entsprechende Börsenmarktwert vergütet werden. Mit der EEG Novelle 2014 wurde das Marktintegrationsmodell für Neuanlagen zum 1. August 2014 gestrichen.

6. Verringerung der Markprämie auf erhöhte Managementprämie

Nach § 33 Abs. 2 EEG 2012 (Überschreitung 90 %):

•Das Marktintegrationsmodell wurde mit der Novellierung des EEG im Jahr 2012 eingefügt. In §33 wurde festgelegt, dass nur noch 90 % der erzeugten Strommenge eine Förderung nach den EEG-Einspeisetarifen erhalten kann. Die übrigen 10 % sollten zunächst selbst verbraucht werden. Für die über der Fördergrenze eingespeiste Energie kann nach dem Marktintegrationsmodell lediglich der entsprechende Börsenmarktwert vergütet werden. Mit der EEG Novelle 2014 wurde das Marktintegrationsmodell für Neuanlagen zum 1. August 2014 gestrichen.

7. Verringerung der Marktprämie

Nach § 33 Abs. 4 EEG 2012 (Verstoß gegen getrennte Messung):

•Der Strom aus PV-Anlagen darf nur dann über eine gemeinsame Messeinrichtung erfasst werden, wenn alle gemeinsam gemessenen Anlagen die gleiche Begrenzung der förderfähigen Strommenge nach dem Marktintegrationsmodell aufweisen. Andernfalls verringert sich der Vergütungsanspruch für den gesamten Strom sämtlicher gemeinsam gemessener Anlagen auf Marktwert.

8. Verringerung der erhöhte Marktprämie

Nach § 33 Abs. 4 EEG 2012 (Verstoß gegen getrennte Messung):

•Der Strom aus PV-Anlagen darf nur dann über eine gemeinsame Messeinrichtung erfasst werden, wenn alle gemeinsam gemessenen Anlagen die gleiche Begrenzung der förderfähigen Strommenge nach dem Marktintegrationsmodell aufweisen. Andernfalls verringert sich der Vergütungsanspruch für den gesamten Strom sämtlicher gemeinsam gemessener Anlagen auf Marktwert.

9. Verringerung Marktprämie auf Null

nach § 44b Abs. 1 EEG 2017 (Einspeisung >50 % der Bemessungsleistung):

•Für neue Biogasanlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 100 kW seit der Novellierung des EEG 2014 zum 1. August 2014 wird pro Kalenderjahr nur eine erzeugte Strommenge vergütet, die maximal 50 % der installierten Leistung beträgt. Der Anteil des Stroms, der darüber hinausgehend erzeugt wird, wird mit dem Monatsmarkt vergütet.

nach § 44c Abs. 1 EEG 2017 bzw. § 47 Abs. 2 EEG 2014  (Verstoß gegen Vorlage des Einsatzstofftagebuchs nach § 44c Abs. 1 S. 1 EEG 2017 bzw. § 47 Abs. 2 Nr. 1 EEG 2014):

•Der finanzielle Anspruch für Strom aus Biomasse besteht nur, wenn über ein Einsatzstofftagebuch mittels Art, Herkunft, Menge und Einheit der eingesetzten Stoffe nachgewiesen wird, welche Biomasse und in welchem Umfang Speichergas oder Grubengas eingesetzt werden. Liegt ein Einsatzstofftagebuch nicht vor, verringert sich der Vergütungsanspruch auf null.

nach § 44c Abs. 3 EEG 2017  (Fehlender Nachweis KWK bzw. Stromanteil flüssiger Biomasse):

•Der finanzielle Anspruch für Strom aus Biomasse besteht nur, wenn für Biomethananlagen über ein Umweltgutachten die Einhaltung der Kraft-Wärme-Kopplung nachgewiesen wird oder für Strom aus flüssiger Biomasse ein Einsatzstofftagebuch vorgelegt wird. Biomethananlagen mit einer installierten Leistung von weniger als 2 Megawatt können statt eines Umweltgutachtens auch geeignete Herstellerunterlagen vorlegen. Liegt einer der Nachweise nicht vor, verringert sich die Vergütung auf den Monatsmarktwert.

10. Verringerung auf Marktwert

nach § 52 Abs. 2 Nr. 1 EEG 2017 (Verstoß gegen technische Vorgaben):

•Eine wichtige Voraussetzung für den Vergütungsanspruch sind die technischen Vorgaben. Hierzu gehören die Ausrüstung mit einem Funkrundsteuerempfänger (FRE) zur Umsetzung von Einspeisemanagement-Signalen, technische Vorrichtungen für Biogasanlagen und für Windenergieanlagen die Erfüllung der Anforderungen der Systemdienstleistungsverordnung. Sofern eine oder mehrere der technischen Vorgaben nicht eingehalten werden, verringert sich die Vergütung auf den Monatsmarktwert.

nach § 52 Abs. 2 Nr. 2 EEG 2017  (Verstoß gegen Meldepflicht zum Wechsel der Vermarktungsform):

•Der Wechsel zwischen den verschiedenen Vermarktungsformen (Direktvermarktung, Einspeisevergütung für kleine Anlagen nach § 37 oder in Ausnahmefällen nach § 38) muss gegenüber dem Netzbetreiber rechtzeitig angemeldet werden. Ist dies nicht der Fall, so verringert sich die Vergütung auf den Monatsmarktwert.

nach § 52 Abs. 2 EEG 2017 bzw. § 25 Abs. 2 Nr. 3 EEG 2014 (Verstoß gegen Stromüberlassung nach § 21 EEG 2017 bzw. § 39 Abs. 2 EEG 2014):

•Damit ein Anspruch auf die Vergütung gemäß EEG besteht, muss der gesamte erzeugte Strom dem Netzbetreiber zur Verfügung stellen, außer er wird in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Anlage verbraucht. Insbesondere ist die Teilnahme am Regelenergiemarkt untersagt. Wird dagegen verstoßen, dann verringert sich die Vergütung auf den Monatsmarktwert.

nach § 25 Abs. 2 Nr. 5 EEG 2017 bzw. § 25 Abs. 2 Nr. 4 EEG 2014 (Doppelvermarktung):

•Strom darf nicht mehrfach verkauft oder an dritte Personen veräußert werden. Sollte das trotzdem geschehen, so verringert sich die Vergütung auf den Monatsmarktwert.

Nach § 25 Abs. 2 Nr. 5 (Vorbildfunktion öffentlicher Gebäude):

•Wenn die Anlage nur zur Erfüllung der Vorbildfunktion öffentlicher Gebäude errichtet oder betrieben wird, dann verringert sich die Vergütung auf den Monatsmarktwert.

nach § 27 Abs. 7 Satz 1 EEG 2012 (Verstoß gegen § 27 Abs. 4 oder 5):

•Biogasanlagen müssen mindestens 25 Prozent im ersten Kalenderjahr nach der Inbetriebnahme  und danach 60 Prozent des erzeugten Stroms in Kraft-Wärme-Kopplung erzeugen. Zudem muss die zur Stromerzeugung genutzte Biomasse in einem Einsatzstoff-Tagebuch dokumentiert werden. Sofern eine dieser Voraussetzungen nicht erfüllt ist, verringert sich die Vergütung auf den Monatsmarktwert.

11. Verringerung auf Monatsmarktwert

nach § 101 Abs. 1 EEG 2017 (Überschreitung Höchstbemessungsleistung):

•Für Bestandsanlagen, die vor dem 1. August 2014 in Betrieb gegangen sind, besteht seit der Novellierung des EEG 2014 eine Höchstgrenze der förderfähigen Energiemenge (Höchstbemessungsleistung). Diese beträgt 95 % der installierten Leistung oder das historische Maximum der Bemessungsleistung in einem Kalenderjahr seit der Inbetriebnahme. Der Anteil des Stroms, der darüber hinausgehend erzeugt wird, wird nur mit dem Monatsmarkt vergütet.

nach § 33 Abs. 2 EEG 2012 (Überschreitung 90 %) für Anlagen mit RLM-Messung:

•Das Marktintegrationsmodell wurde mit der Novellierung des EEG im Jahr 2012 eingefügt. In § 33 wurde festgelegt, dass nur noch 90 % der erzeugten Strommenge eine Förderung nach den EEG-Einspeisetarifen erhalten kann. Die übrigen 10 % sollten zunächst selbst verbraucht werden. Für die über der Fördergrenze eingespeiste Energie kann nach dem Marktintegrationsmodell lediglich der entsprechende Börsenmarktwert vergütet werden. Mit der EEG Novelle 2014 wurde das Marktintegrationsmodell für Neuanlagen zum 1. August 2014 gestrichen.

 

 
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein