Diese Website verwendet Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Diese Community verwendet Tracking-Tools von Matomo & Google zur Verbesserung des Angebots.
Mit Ihrer Zustimmung helfen Sie uns, unsere Seite zu verbessern und akzeptieren unsere Datenschutzerklärung. Vielen Dank! Erfahren Sie mehr.
Ablehnen Bestätigen

Erklärung: Wasserkraft

Wasserkraftwerke wandeln die Kraft fließenden Wassers über Turbinen und Generatoren in elektrische Energie um. Menschen nutzen die Kraft des Wassers aus Flüssen und Bächen schon seit Jahrtausenden für Mühlen, Maschinen, Schöpfwerke oder Schmieden. Im Zuge der Elektrifizierung begann man erstmals kleine Kraftwerke an Wassergefällen mit Turbinen zu errichten und ersetzte das Mühlenrad durch eine Turbine. Diese sog. „kleine Wasserkraft“ gibt es bis heute. Ab einer Leistung von mehr als einem Megawatt spricht man von der „großen“ Wasserkraft.

Gerade in Süddeutschland bieten sich für die Wasserkraft mit vielen größeren und mittleren Gewässern und gleichzeitigen Gefällen aufgrund des Alpenvorraums ideale Bedingungen für die Wasserkraft. Große Laufwasserkraftwerke liefern einen bedeutenden Baustein für die Grundlast. Unermüdlich und umweltschonend sind sie im Betrieb und verbrauchen dabei keine fossilen Energieträger. Pumpspeicherkraftwerke dagegen arbeiten nach dem Prinzip „erst pumpen, dann speichern“ und decken die Spitzenlast ab. Bei schwacher Nachfrage, also meist nachts, werden große Mengen Wasser mit überschüssigem Strom in ein großes hoch gelegenes Speicherbecken gepumpt. Bei kurzfristigem Strombedarf, z. B. tagsüber  zur Mittagsspitze, werden die Wassermassen abgelassen und können schnell Spitzenlaststrom liefern. Aufgrund der geographischen Gegebenheiten gibt es in Norddeutschland nur ein Pumpspeicherwerk in Geesthacht an der Elbe. 



 

 
Speichern Abbrechen
Hat Ihnen diese Antwort geholfen?
  • Ja
  • Nein