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Windräder neben Freileitung im Sonnenuntergang

Technik

Funk-Rundsteuerempfänger (FRE) < 500 kW

Selbstparametrierung von Erzeugungsanlagen

Ab 1. März 2013 können Anlagenbetreiber ihre Erzeugungsanlagen direkt von ihrem Anlagenerrichter/Installateur mit einem Funk-Rundsteuerempfängern (FRE) ausstatten lassen.

Avacon folgt damit einem häufig geäußerten Wunsch seitens der Anlagenerrichter/Installateure zur Selbstparametrierung von Funk-Rundsteuerempfängern.

Rechtsgrundlage

Die technischen Vorgaben zum Einspeisemanagement sind in § 9 Abs. 1 - 3 EEG 2014 geregelt.

Seit 1. Januar 2013 werden auch Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) mit weniger als 100 Kilowatt Leistung in das Einspeisemanagement des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) einbezogen.

§ 9 Abs. 1 und 2 EEG 2014 (bzw. vormals § 6 Abs. 1 und 2 EEG 2012) regelt dabei, welche technischen Anforderungen PV-Anlagen erfüllen müssen. Dabei gelten mehrere PV-Anlagen ausschließlich zum Zwecke der Leistungsermittlung unter den Bedingungen des § 9 Abs. 3 EEG 2014 als eine Anlage.

Weitergehende Informationen finden Sie hier:

Fernwirktechnik ≥ 500 kW

Informationen für Anlagenbetreiber und Anlagenerrichter

FAQ – Fragen und Antworten zum Einsatz von Fernwirktechnik

Gemäß § 9 Erneuerbare-Energien-Gesetz EEG 2014 (ehemals § 6 EEG 2012) müssen Anlagenbetreiber ihre Erzeugungsanlage mit technischen Einrichtungen zur ferngesteuerten Reduzierung der Einspeiseleistung ausstatten, damit im Falle einer drohenden Netzüberlastung der Netzbetreiber ggf. die Erzeugungsleistung reduzieren kann. Dies gilt generell für Erzeugungsanlagen ab einer installierten Leistung von mehr als 100 kW. Die FAQ greifen Fragenstellungen zum "Einsatz von Fernwirktechnik bei Erzeugungsanlagen ≥ 500 kVA" auf.

Fernwirktechnik für Bestandsanlagen > 1 MW
ENWG § 21b Messstellenbetrieb

(1) Der Messstellenbetrieb ist Aufgabe des Betreibers von Energieversorgungsnetzen, soweit nicht eine anderweitige Vereinbarung nach Absatz 2 getroffen worden ist.

(2) Auf Wunsch des betroffenen Anschlussnutzers kann anstelle des nach Absatz 1 verpflichteten Netzbetreibers von einem Dritten der Messstellenbetrieb durchgeführt werden, wenn der einwandfreie und den eichrechtlichen Vorschriften entsprechende Messstellenbetrieb, zu dem auch die Messung und Übermittlung der Daten an die berechtigten Marktteilnehmer gehört, durch den Dritten gewährleistet ist, so dass eine fristgerechte und vollständige Abrechnung möglich ist, und wenn die Voraussetzungen nach Absatz 4 Satz 2 Nummer 2 vorliegen. Der Netzbetreiber ist berechtigt, den Messstellenbetrieb durch einen Dritten abzulehnen, sofern die Voraussetzungen nach Satz 1 nicht vorliegen. Die Ablehnung ist in Textform zu begründen. Der Dritte und der Netzbetreiber sind verpflichtet, zur Ausgestaltung ihrer rechtlichen Beziehungen einen Vertrag zu schließen. Bei einem Wechsel des Messstellenbetreibers sind der bisherige und der neue Messstellenbetreiber verpflichtet, die für die Durchführung des Wechselprozesses erforderlichen Verträge abzuschließen und die dafür erforderlichen Daten unverzüglich gegenseitig zu übermitteln. Soweit nicht Aufbewahrungsvorschriften etwas anderes bestimmen, hat der bisherige Messstellenbetreiber personenbezogene Daten unverzüglich zu löschen. § 6a Absatz 1 gilt entsprechend.

(3) In einer Rechtsverordnung nach § 21i Absatz 1 Nummer 13 kann vorgesehen werden, dass solange und soweit eine Messstelle nicht mit einem Messsystem im Sinne von § 21d Absatz 1 ausgestattet ist oder in ein solches eingebunden ist, auf Wunsch des betroffenen Anschlussnutzers in Abweichung von der Regel in Absatz 2 Satz 1 auch nur die Messdienstleistung auf einen Dritten übertragen werden kann; Absatz 2 gilt insoweit entsprechend.

(4) Der Messstellenbetreiber hat einen Anspruch auf den Einbau von in seinem Eigentum stehenden Messeinrichtungen oder Messsystemen. Beide müssen

  1. den eichrechtlichen Vorschriften entsprechen und

  2. den von dem Netzbetreiber einheitlich für sein Netzgebiet vorgesehenen technischen Mindestanforderungen und Mindestanforderungen in Bezug auf Datenumfang und Datenqualität genügen. Die Mindestanforderungen des Netzbetreibers müssen sachlich gerechtfertigt und nichtdiskriminierend sein.

(5) Das in Absatz 2 genannte Auswahlrecht kann auch der Anschlussnehmer ausüben, solange und soweit dazu eine ausdrückliche Einwilligung des jeweils betroffenen Anschlussnutzers vorliegt. Die Freiheit des Anschlussnutzers zur Wahl eines Lieferanten sowie eines Tarifs und zur Wahl eines Messstellenbetreibers darf nicht eingeschränkt werden. Näheres kann in einer Rechtsverordnung nach § 21i Absatz 1 Nummer 1 geregelt werden.