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Mieterstromzuschlag

Am 25. Juli 2017 wurde das Gesetz zur Förderung von Mieterstrom verabschiedet. Gleichzeitig gab es auch eine Änderung im Erneuerbaren Energien Gesetz zur Förderung bestimmter Mieterstrommodelle.

Danach können Betreiber von Solaranlagen auf Wohngebäuden einen Mieterstromzuschlag erhalten für den von Mietern im gleichen Haus oder in räumlicher Nähe verbrauchten Strom

Voraussetzung:

  • die Anlage ist nach dem 25. Juli 2017 in Betrieb gegangen und
  • die installierte Leistung ist ≤ 100 kW

Von den Mietern nicht verbrauchter Strom kann in das Netz der öffentlichen Versorgung eingespeist und vergütet werden.

Der Mieterstromzuschlag entspricht der PV-Einspeisevergütung je Anlagengröße abzüglich eines jährlichen Abschlages für den Photovoltaik-Zubau. Somit ergibt sich ein Mieterstromzuschlag zwischen 2,2 und 3,8 Cent pro Kilowattstunde.

Die Förderung ist auf einen jährlichen Zubau von 500 MW installierter Leistung begrenzt.

Für Mieter entfallen bei Bezug von Mieterstrom einige Kostenbestandteile im Vergleich zum Bezug aus dem Netz der öffentlichen Versorgung (Netzentgelte, netzseitige Umlagen, Stromsteuer und Konzessionsabgabe).

Das Formular "Nachweis zum Anspruch auf Mieterstromzuschlag" können Sie hier herunterladen.

Bitte senden Sie das von Ihnen ausgefüllte und unterschriebene Formular nach Inbetriebnahme der PV-Anlage an das zuständige Netzcenter.

Weitere Informationen zum Thema Kundenanlagen im Sinne des §3 Nr. 24 a und b EnWG, welche oft auch als "Mieterstrommodelle" bezeichnet werden, finden Sie hier.